Hosenträgergurte, Boost und die Suche nach der schnellsten Linie…

Am vergangenen Samstag war es soweit…unser TC war auf der, neu eröffneten, ECO Kart in Frankfurt zu Besuch. Was zunächst nur als Besichtigungstermin mit dem Kart Bundesliga-Gründer geplant war entwickelte sich zu einem 30 Minuten Race mit Qualifying.

Der Reihe nach

Zunächst einmal muss man festhalten, dass Indoor-Kart nicht unbedingt die Leidenschaft des #HDRT ist. Dazu kommt die Skepsis gegenüber der E-Kart-Technologie. Die althergebrachte Meinung: Es fehlt irgendwie etwas…kein Motorengeräusch und Benzingeruch nur das „Quietschen“ der Reifen. Davon muss man sich in Zukunft nicht unbedingt verabschieden, aber zumindest die Einstellung relativieren.

Indoorfans

Die Fans des gepflegten Indoor-Kartfahrens kommen voll auf ihre Kosten. Knapp 600 Meter ist der Track lang und zwischen 6 und 8 Metern breit. Mit ihren 15 Kurven ist die Strecke relativ leicht zu lernen und mit den eingebauten Spitzkehren auch anspruchsvoll genug. Überholen ist, ohne das freundliche „Vorbeiwinken“ des Vordermanns, recht schwierig. Also so lange anklopfen bis der Kartfahrer davor entnervt aufgibt oder mit Hilfe des Boosts auf die richtige Gelegenheit warten…

Die Atmosphäre

Das erste Wow! Modern, jung, hell und freundlich. So muss Indoor-Kartbahn! Mit einem weiteren enormen Vorteil. Hier verrichtet ein Bahnleiter seine Arbeit der weiß wovon er spricht. Einer der Kart Bundesliga Botschafter! Eine Woche nach Eröffnung der Bahn scheint das Personal eingespielt. Naturgemäß läuft noch nicht alles völlig rund, aber der Spaß an der Arbeit ist den Mitarbeitern anzumerken.

Die Karts

Das zweite Wow! Ja natürlich sind die Karts neu und über eine eventuelle „Streuung“ der Flotte muss man sich an dieser Stelle wahrlich (noch) nicht unterhalten. Wer bisher noch nicht in den Genuss eines feelings im Rennsitz mit entsprechender Sitzposition gekommen ist, der wird mit Hosenträgergurten von Schroth überrascht. Einmal abgesehen von der unterschiedlichen Folierung der Karts muss sich der geneigte Verbrennerfahrer an das Lenkrad gewöhnen. Bis der Boost-Button gefunden und an der richtigen Stelle auf der Bahn gedrückt ist, vergeht ein bisschen Zeit. Ausserdem ist unserem TC aufgefallen, dass bei engen Kurven und Lenkereinschlag die Ellbogen im Weg sein können. #HDRT-Tip:  Lasst Euch  beim einstellen der Sitzposition genügend Zeit sonst trefft Ihr keine der engen Kurve an der richtigen Stelle.

Die Aufgabe…

…eine Rundenzeit auf den Track zu knallen die den Fahrer berechtigt in die PRO-Kategorie (Rennlizenz Gold) aufzusteigen, beim Kart den „Overboost“ freizuschalten und an den Rennen der „GP 30 Pro“ teilzunehmen. Mit einigem Training und Streckenkenntnis ist dies für den geübten Kartfahrer eine machbare Aufgabe.

Das Fazit

Das Ergebnis des Rennens war nebensächlich. Im Vordergrund stand das Kennenlernen der Bahn. Unser TC freut sich schon auf das erste KBL-Wertungsrennen mit eKarts in Frankfurt.

Eine Runde auf der der ECO Kart – Bahn

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